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Stör nicht den Traum der Kinder
Stör nicht den Traum der Kinder
Wenn eine Lust sie herzt;
Ihr Weh schmerzt sie nicht minder,
Als dich das deine schmerzt!
Es trägt wohl mancher Alte,
Deß Herz längst nicht mehr flammt,
Im Antlitz eine Falte,
Die aus der Kindheit stammt.
Leicht welkt die Blumī, ehīs Abend,
Weil achtlos du verwischt
Den Tropfen Thau, der labend
Am Morgen sie erfrischt.
Friedrich Julius Hammer, 1810 - 1862
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